Einrichtungsstile: Shabby Chic

Der Shabby Chic Stil verbindet Altes mit Neuem und gerne auch Kuriosem. Auch wenn Shabby Chic übersetzt ‘schäbiger Schick’ heißt, ist er genau das nicht. Die Kombination von Flohmarktfunden, DIY, Erbstücken und neu gekauften Stücken lässt sich eher als ‘in Würde gealtertet’ beschreiben.

Ursprung des Shabby Chic

Treibende Kraft hinter dem Begriff Shabby Chic ist die britische Innenarchitektin Rachel Ashwell. 1989 eröffnete sie ihren ersten eigenen Laden für ausgewählte Flohmarktstücke und gründete zeitgleich die Marke ‘Shabby Chic’. Seitdem hat sie nicht nur Bücher zu diesem Thema veröffentlicht sondern auch einen exklusiven Online-Shop und diverse Läden in denen sie mehrere ihrer eigenen Marken verkauft.

Aussehen des Shabby Chic

Die Macherin des Looks sagt selber, dass die wichtigsten Accessoires ein romantischer Kronleuchter, ein Sofa in Pastelltönen mit kuscheligen Kissen und ein Strauß Schnittblumen sind. Damit fängt sie den Kern des Stils sehr genau ein.
Er ist feminin verspielt und zugleich alt. Blüten, Ranken und Toile-de-Jouy sind wohl die beliebtesten Motive während das genutzte Material gerne Gebrauchsspuren oder abgeplatzte Farbe aufweisen darf. Diese können entweder natürlich entstanden oder künstlich geschaffen sein. DIY Freunde können dabei auf ihre Kosten kommen.
Die Farbpalette besteht zu einem Großteil aus Rosé, Violett, Himmelblau, Türkis und Gelb in matten Tönen. Dazu Altweiß, Beige und Grautöne und der Shabby Chic ist perfekt. Knallige Farben sind tabu. Um Akzente zu setzen wird auf silberne Accessoires, wie zum Beispiel Bilderrahmen, Lampen, Kristallkronleuchter und Samt-/Pailettenkissen gesetzt. Blumen sind natürlich nicht nur als Muster gern gesehen im Shabby Chic sondern dürfen auch gerne als wunderschöne Sträuße oder einzeln in der Wohnung zu finden sein. Natürlich auch in Pastellfarben.
Die am häufigsten genutzten Materialien im Shabby Chic sind Leinen und Holz. Letzteres wird natürlich mit der charakteristischen Kreidefarbe bearbeitet, die den gebrauchten Look durch leichtes Anschleifen der Farbschicht intensiviert.

Impressionen

Weiß gestrichene, altmodische Koffer und Laternen in einem hellen Raum und Blumensträußen in Pastellfarben sind eine typische Deko im Shabby Chic (Foto: vargasz via pixabay)

 

Die Teetasse mit dem Blümchenmuster und dem goldenen Löffelchen, erinnert an vergangene Zeiten. Dazu eine Stoffserviette in pastelligem Gelb. Violá, Shabby Chic. (Foto: Terri Cnudde via pixabay)

 

Unperfekt ist perfekt in diesem Stil. Es soll bloß nicht zu makellos aussehen. (Foto: Nicola Giordano via pixabay)

 

Schon fast zu perfekt aber eine tolles Beispiel für den Gebrauch von Kreidefarbe ist diese Kommode. Und farblich passt das Bild auch sehr schön dazu. (Foto: Stephanie Harvey via unsplash)

 

Shabby Chic

So kann eine typische Tisch- oder Schrankdeko aussehen. Geweihte Bücher mit Wimpelkette und Lavendel. (Foto: S. Hermann & F. Richter via pixabay)

 

Auch Schminktische bringen ein bisschen nostalgisches Feeling ins Zuhause. Noch besser, wenn sie wie hier, an den Kanten etwas gebraucht wirken (Foto: Emma Bauso via pexels)

 

Beitragsbild: Ein typischer Teller im Shabby Chic Style: altmodisch mit goldenen Akzenten am Rand und Pastell-Blumenmuster in der Mitte (Foto: Jasmine Waheed via unsplash)

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Marina Ochwald Administrator
Gründerin von Mr & Mrs Lifestyle

Hi, mein Name ist Marina. Ich bin Gründerin von Mr & Mrs Lifestyle und blogge hier auch regelmäßig. 

Wenn man mich nicht an der Arbeit findet, dann bin ich meistens in der Nähe eines Hundes anzutreffen. Wir haben selber zwei Fellnasen, Billy und Danny, aber auch sonst bin ich verrückt nach Hunden. Wenn die beiden also mal nicht mit uns unterwegs sind, zieht es mich immer magisch zu allen anderen Hunden hin. Ansonsten verbringe ich noch viel Zeit mit der Nase in Büchern. Ich lese für mein Leben gerne. Fast alles. Außer Bedienungsanleitungen und Historienromane. Die Anleitungen nicht weil sie meistens schlecht übersetzt sind und Historienromane nicht weil ich glaube, dass sie erfunden wurden um mich zu quälen. 

Falls ihr noch Fragen zu meiner Person habt, dürft ihr mir gerne eine Mail schreiben. Ich schreibe auch zurück. 

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